Logo

Ratingberatung / Bonitätsmanagement

Mit einem guten Rating können Sie Ihre Kreditkonditionen positiv beeinflussen.
Voraussetzung dafür ist, daß Sie die Kriterien kennen, wie Banken zu einem Rating für Ihre Landwirtschaft kommen.

Eigenkapital-Richtlinie für Banken

Nach einer  "Basel II" genannten Richtlinie müssen Banken seit 2007 für Kredite, je nach Bonität des Kunden und Sicherheit einen genau vorgeschriebenen Eigenkapitalanteil halten. Diese Regeln werden mit Einführung der "Basel III" genannten Nachfolgeregelung ab 2013 zusätzlich verschärft. Diese Regelungen sind schrittweise bis 2019 umzusetzen.

Je höher die Ausfall-Wahrscheinlichkeit eines Kredites (je schlechter das Rating), umso mehr Eigenkapital muss gehalten werden. Je mehr Eigenkapital gehalten werden muss, umso höher sind die Kosten für die Bank. Diese Kosten sind Teil der Zinskondition für Ihren Kredit. Die Bonität Ihres Unternehmens hat daher unmittelbare Auswirkung auf die Zinskondition und auf die Kreditvergabe.

Rating ist Grundlage für die Kreditvergabe

Ratings sind an und für sich nichts Neues. Schon seit Jahren nutzen Banken interne Ratings für die Kreditvergabe und Kreditüberwachung. Durch Basel II wurden diese lediglich systematisiert. Die Bestandteile eines Unternehmensratings setzen sich im Wesentlichen aus 4 Teilen zusammen:

  1. Hardfacts abgeleitet aus Bilanzkennzahlen
  2. Softfacts abgeleitet aus Informationen über das Unternehmen
  3. Grad der Zusammenarbeit mit der Bank
  4. Konto-/ Überziehungsverhalten

Chancen für Landwirte

Wesentlicher Bestandteil ist ein vertrauenswürdiges und offenes Kommunikationsverhalten auf beiden Seiten. Weiters kann durch entsprechende bilanzielle Maßnahmen sowie die Einführung von Informationsinstrumenten das Rating üblicherweise positiv beeinflusst werden. Dies laufend professionell zu gestalten und auf den Informationsbedarf der Bank abzustimmen ist Inhalt der Ratingberatung bzw. des  Bonitätsmanagements.

Creampie